Wer ich bin

Wer ich bin - und warum ich tue, was ich tue.

Ein Leben, das mich liebt

Ich sitze in meiner Küche, schaue alte Fotos an und weiß nicht, wo ich anfangen soll zu staunen.

Bis heute ist mein Leben kein gerader Weg gewesen. Aber es war immer ein getragener. Rückblickend sehe ich: Das Leben liebt mich. Es hat mir immer alles gegeben, was ich brauchte – und noch viel mehr. Ich habe nur „gemacht“. Habe gehandelt. Habe mich treiben lassen, ohne zu wissen, wohin. Und das Leben hat mir Gedanken gegeben, Ideen, Menschen, Wege.

Ich bin ein Archäologe. Und ich habe mein Leben lang gegraben. Zuerst im wahrsten Sinne: in Peru, in den Anden, in der Wüste von Nazca. Ich habe Schichten freigelegt, die Jahrtausende unter der Erde lagen. Und ich habe gelernt, dass das Wertvollste oft tief verborgen ist – und dass Geduld der einzige Weg ist, es zu finden.

Später habe ich weitergemacht. Als Reisender, als Historiker, als Kunsthistoriker. Immer mit dem Gefühl, dass mich etwas zieht – nicht schiebt, nicht drängt, sondern ruft.

Und heute grabe ich an einem anderen Ort: in den Geschichten der Menschen, die zu mir kommen. In ihren Fragen, ihren Zweifeln, ihren ungelebten Träumen.

Archäologie ist nicht nur etwas für Vergangenheiten. Sie ist eine Haltung: die Gewissheit, dass unter der Oberfläche immer etwas liegt, das darauf wartet, entdeckt zu werden.

Die Umwege – und warum sie keine waren

Ich habe als Elektromonteur angefangen. Ein solider Beruf – aber nicht meiner. Es war eine Zeit der Herausforderungen, der Lustlosigkeit, der Exzesse. Ich spürte: Hier bin ich falsch. Aber ich wusste noch nicht, wohin es mich zieht.

Also verließ ich Chemnitz. Berlin war der erste Schritt. Ohne Anbindung, ohne Resonanz auf alte Freundschaften. In dieser Zeit begann ich zu spüren: Es gibt so etwas wie einen Weg, der in einem angelegt ist. Man muss ihn nur gehen.

Ich baute gemeinsam mit einem Freund „AMNESTY INTERNATIONAL in der DDR“ auf – und wurde deren erster Sekretär. Eine prägende Zeit. Aber die Enttäuschung über die Fusion der ostdeutschen mit der westdeutschen Sektion ließ mich einen anderen Weg suchen.

In einem Gespräch mit einem Freund aus der Organisation wusste ich plötzlich: Altamerikanistik. Die frühkindliche Leidenschaft für Indianer, für Abenteuer, für Tom Sawyer und Huckleberry Finn, für die Märchen der Brüder Grimm und die Sagen der Griechen – all das fand darin einen Raum.

Parallel dazu entschied ich mich für Geschichte. Als „Alternative“ zur Philosophie, die mich schon immer begleitet hatte.

Nazca – oder: Das Leben lädt mich ein

Nach dem Grundstudium ging ich für ein Jahr nach Peru. Eigentlich wollte ich studieren. Aber das funktionierte nicht. Also suchte ich.

Und fand eine italienisch-peruanische Ausgrabung in Nazca. Eigentlich war zu dieser Zeit keine Ausgrabung geplant – es war viel zu heiß in der Wüste. Aber ein französisches Filmteam von National Geographic wollte einen Dokumentarfilm drehen. Also wurde sie um zwei Monate verlängert.

Was für ein „Zufall“, dass ich mich entschieden hatte, an der Küste nach Süden zu reisen – und nicht nach Norden.

So entstand der Dokumentarfilm Peru, City of Ghosts. Und ich war dabei.

Nach einem halben Jahr leitete ich meine eigene Ausgrabung: eigenes Team, eigene Entscheidungen, eigene Verantwortung. Dort bildete sich mein Schwerpunkt heraus: die Ikonographie – die Sprache der Bilder.

Das Leben liebt mich. Es hat mich immer getragen.

Was mich prägt und was mich öffnet

Nach den beiden Studienrichtungen begann ich Kunstgeschichte zu studieren. Ich wollte Interpretationsmethoden lernen. Aber das Studium gab mir so viel mehr: Malerei, Film, Architektur – und die Gewissheit, dass Kunst die Sprache dessen ist, was sich nicht in Worte fassen lässt.

Später kamen die Quantenphysik hinzu, die Literatur, die Philosophie. Alles floss zusammen.

„Die Gestalt, die in uns wohnt, muss befreit werden.“

(Ernst Ludwig Kirchner)

Die Brücke-Maler, die in wenigen Minuten malten, was in ihnen war. Ohne akademische Perfektion, ohne Umweg.

„Der Künstler schafft, seinem Instinkt folgend, das Werk. Er selbst steht überrascht davor.“

(Emil Nolde)

Und dann die Erkenntnis, dass das, was uns zieht, nicht außerhalb liegt – sondern tief in uns.

„Das Auge, mit dem ich Gott sehe, ist dasselbe Auge, mit dem Gott mich sieht.“

(Meister Eckhart)

„Materie sind geronnene Gedanken.“

(Hans-Peter Dürr)

Das Geistige geht dem Materiellen voraus. Die Idee kommt vor der Form. Der Gedanke vor dem Werk.

Die Stille in der Wüste

Ich erinnere mich an einen Abend in der peruanischen Wüste. Ich saß auf einer mehr als 2000 Jahre alten Pyramide. Unter mir ein Tal, das sich in der Abendsonne langsam verdunkelte. Kein Laut. Kein Wind. Nur dieser eine Moment, in dem die Welt ganz still wurde.

Die Menschen, die hier vor Jahrhunderten lebten, bauten ihre heiligen Plätze genau an solchen Orten. Nicht zufällig. Sie wussten: Nur in der Stille kann man hören, wohin einen das Leben rufen will.

Ich habe damals nicht verstanden, warum dieser Ort mich so berührt hat. Heute verstehe ich es: Ich war nicht nur in der Wüste. Ich war im JETZT

Das ist es, was ich teilen möchte: dass die tiefsten Erkenntnisse nicht in schnellen Antworten liegen, sondern in Momenten des Innehaltens. Dass wir nicht immer weiterrennen müssen – sondern manchmal ankommen dürfen.

Was mich heute bewegt

Die Frage, die mich seit Jahren begleitet, ist einfach und groß zugleich:

Was zieht uns? Was ruft uns? Und was passiert, wenn wir ihm vertrauen?

Ich habe diese Frage in der Wüste von Nazca gespürt, in der Stille von Machu Picchu, in den Gesichtern der Menschen, denen ich begegnet bin. Und ich habe sie wiedererkannt in den Gesprächen mit jungen Menschen, die nach ihrem Weg suchen – und mit Erwachsenen, die spüren, dass ihr Leben nicht mehr zu ihnen passt.

Daraus ist mein Kurs entstanden: Das Buch Meines Lebens.

Keine Berufsberatung. Keine Standardlösungen. Sondern ein Weg, die eigene Gestalt freizulegen – wie ein Bildhauer, der die Skulptur aus dem Stein befreit.

Was ich Dir anbieten kann

Ich biete keinen Fahrplan. Ich biete keine vorgefertigten Antworten.

Ich biete Werkzeuge, um deine eigenen Antworten zu finden.

Einen Kurs, der dich nicht belehrt, sondern begleitet.

Ein Workbook, das kein Arbeitsbuch ist, sondern ein Wirkbook.

Eine Chatgruppe von Gleichgesinnten, die Dich begleiten.

Coachings, in denen Deine Fragen beantwortet werden und Dein ganz individueller Weg besprochen wird.

Einen Newsletter, der nicht informiert, sondern inspiriert.

Und eine Haltung: gezogen statt geschoben.

Ich glaube daran, dass jeder Mensch mit Talenten und Begabungen ausgestattet ist – und dass es manchmal nur eines äußeren Impulses braucht, um sie zu entfalten.

Vielleicht bin ich dieser Impuls. Vielleicht auch nicht.

Aber wenn du spürst, dass etwas in dir nach mehr fragt – dann lass uns reden.

Deine Reise beginnt hier

Die Webseite ist ein Anfang. Der Kurs ist ein Weg. Und du bist eingeladen.

Schau dich um. Lies. Schau. Spür.

Und wenn du bereit bist – dann schreib mir.

Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.

Dein Frank

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